Verbinden Sie das Essen einer heißen Suppe nicht auch irgendwie mit Liebe, die durch den Magen geht? Mit einem guten Gewissen, weil Suppen gesund sind, mit Wärme und sowas? Ganz sicher tun Sie das bei dieser aromatischen Petersilienwurzel-Cremesuppe. Das Gute an selbstgemachten Suppen ist: Sie sind gesund und lecker. Man kann sie – auch wenn frisches Zubereiten nicht zu toppen ist – auf Vorrat zubereiten, einfrieren und einfach wieder auftischen und sie lassen einen herrlich zufrieden und satt sein.

Petersilienwurzel-Cremesuppe

Zutaten für 4 Personen/Petersilienwurzel-Cremesuppe

  • 500 g Petersilienwurzeln
  • 500 g Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 1 El Butterschmalz
  • 2 L Gemüsebrühe
  • Salz nach Bedarf
  • Evtl. 1 Tl Akazienhonig
  • 100 g saure Sahne

Zubereitung Petersilienwurzel-Cremesuppe

1. Kartoffeln und Petersilienwurzeln schälen, kurz abspülen und würfeln.

2. Zwiebeln schälen, kurz abspülen, würfeln und im Butterschmalz glasig dünsten.

3. Petersilienwurzel- und Kartoffelwürfel unterrühren und kurz mitdünsten.

4. Mit Gemüsebrühe aufgießen und die Suppe etwa 20 Minuten abgedeckt leicht kochen.

5. Die Petersilienwurzel-Cremesuppe vom Herd nehmen, würzen, die Sahne dazugeben und mit dem Pürierstab fein pürieren.

Topping-Zutaten Petersilien-Pesto

  • Knapp 1/2 Bund frische Petersilie
  • 1 El Sonnenblumenkerne
  • Etwa 60 ml Olivenöl
  • 1/4 Tl Salz

Zubereitung Petersilien-Pesto

1. Das Bund Petersilie entstielen, abspülen, abtropfen lassen und mit Sonnenblumenkernen, Olivenöl und Salz mit einem Pürierstab fein pürieren.

2. Das Petersilien-Pesto über die Cremesuppe verteilen und anrichten.

Petersilienwurzel-Cremesuppe

Mein Tipp

Die Petersilienwurzel wird auch Wurzelpetersilie oder Knollenpetersilie genannt. Man könnte sie leicht mit der Pastinake verwechseln, die auch erst wieder seit einigen Jahren im Handel zu finden ist. Es gibt sie genau dann, wenn wir ihre Nährstoffe brauchen – nämlich von November bis Februar.
Die Wurzelpetersilie ist eine Unterart der Petersilie mit weißer, verdickter, länglich, kegelförmig, nach unten hin zulaufender Rübe.

Wegen ihres intensiven, leicht süßlichen Geschmacks eignet sich die Petersilienwurzel ideal für Suppen, Eintöpfe und rohe Salate. Auf großartigen Gewürz-Schnick-Schnack ist sie nicht angewiesen, doch gegen ein Petersilien-Pesto als Topping lässt sich nichts sagen, denn es bleibt ja in der Familie. 🥦 Es muss nicht sein, ist aber super lecker.

Wurzelgemüse vis-à-vis Blattgemüse

Es gibt kaum ein gesünderes Gemüse als unser heimisches Wurzelgemüse. Der Unterschied zu Blattgemüse ist, dass es direkt in der Erde wächst, wodurch die Pflanzen einen besonders hohen Nährstoffgehalt aufweisen. Darum eignet sich Wurzelgemüse ideal zur Stärkung unseres Immunsystems. Die Petersilienwurzeln  sind unscheinbar, sehr aromatisch, enthalten wenig Wasser und kaum Kalorien. Auch andere Wurzel- und Knollengemüse wie Rote Bete, Pastinake, Topinambur, Möhren, Rettich, Radieschen, Schwarzwurzel, Steckrüben und Knollensellerie sind wahre Nährstoffbomben und gehören mehrmals in der Woche auf den Meal-Plan.

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