Im Haushalt trifft man auf das Leichtmetall Aluminium mittlerweile in unübersichtlicher Form, z.B. in Getränken und Nahrung und den entsprechenden Verpackungen, Aluminiumfolien, Kochtöpfen, Trinkwasser, Kosmetikartikeln, Medikamenten uvm.

Umweltverbände kritisieren den Einsatz von Aluminium wegen des hohen Ressourcenverbrauchs bei der Herstellung.

Chris Exley, Professor für Bioanorganische Chemie an der Keele University im Interview mit Kristin Bartholmess für das ARTE Magazin:“ Aluminium ist bereits ebenso gesundheitsschädlich wie Blei oder Asbest. Aluminium ist ein Nervengift, kann Menschen krank machen und sogar töten.

Wenn hohe Mengen von Aluminium ins Gehirn gelangen, löst es eine Enzephalopathie aus, bei der massenhaft Gehirnzellen absterben. Wir wissen außerdem, dass Aluminium die Knochenstruktur und -bildung beeinflusst.

In geringen Mengen kann unser Körper mit dem reaktionsfreudigen Stoff umgehen, ihn verkraften. Er kann aber auch anfälliger für Krankheiten werden.“

Alufolie

Wer nicht komplett auf Alufolie im Haushalt verzichten will, sollte unbedingt die Warnhinweise auf Alufolien beachten.
Salz- und/oder säurehaltige und feuchte Lebensmittel, die die dünne Schicht aus Aluminiumoxyd angreifen, sollten nicht in Alufolie aufbewahrt werden, da feinste Partikel des Aluminium auf das Essen übergeht. Aluminium oxydiert schnell an der Oberfläche.

Fertigprodukte wie z.B. Fisch sollte immer aus der Aluschale herausgenommen und in einer feuerfesten Form zubereitet werden.

Das Gleiche gilt für das beliebte Grillen. Beim BBQ können Grillfans Grillschalen oder Pfannen aus Material wie Edelstahl oder porzellanemailliertem Stahl benutzen, das nur etwas gefettet wird. Ein weiterer Vorteil liegt außerdem auf der Hand: Sie sind immer wieder verwendbar. Grill­schalen verhindern, dass Fett in die Glut tropft und dadurch krebs­er­regende Stoffe über den Rauch in die Nahrung gelangen.

Aluminiumhaltiges Deodorant

Seit den siebziger Jahren bereits ist es immer mal wieder ein Thema:
In fast allen herkömmlichen Deos stecken nachgewiesenermaßen Aluminiumsalze. Sie verschließen die Poren und wirken dadurch schweißhemmend. Diese Salze schädigen die Nerven und stehen im Verdacht, nicht nur Alzheimer und Brustkrebs auszulösen.

Schweiß hat für die Gesundheit wichtige Aufgaben. Schweiß reguliert die Körpertemperatur und transportiert belastende Säuren aus dem Körper heraus.
Es kommt darauf an, die Schweißdrüsen mit einer ausreichenden Nährstoffversorgung durch gesunde Ernährung, ausreichendem Trinken von Wasser und Kräutertees, moderatem Sport, Saunabesuchen und Spaziergängen anzuregen.

Zellgifte wie Alkohol, Kaffee, Industriezucker, scharfe Gewürze, Nikotin, unnötige Medikamente, Schlafmangel, Stress und Ärger sind zu minimieren und zu vermeiden. Auch auf die richtige Kleidung ist zu achten. Sie sollte luftdurchlässig sein und aus natürlichen Materialien bestehen.

Im Handel werden mittlerweile allerdings auch Deos ohne dieses Salz mit vermeintlich natürlichen Konservierungsmittel angeboten.
Alternativ zu einem gekauften Produkt lässt sich ganz einfach eine Lösung aus Natronpulver und Wasser herstellen. Mit Wattepads aufgetragen, sooft es nötig ist. Das Natronsalz wirk antibakteriell, es neutralisiert die Säuren und Giftstoffe und lässt die Haut atmen.

Einige Alternativen

  • Gläser/Flaschen statt Dosen oder Tuben
  • Kochtöpfe aus Emaille statt Alu-Kochtöpfe
  • Gekörnte Brühe im Glas statt Brühwürfel
  • Flaschenbier statt Dosenbier
  • Kaffee von Hand aufbrühen statt Kapseln
  • Getränkekartons, deren Aluminiumschicht durch Maisproteine ersetzt wird.
  • Produkte mit Deckel aus Papier/Karton statt Aludeckel.
  • Frischhaltefolie ohne Weichmacher statt Alufolie zum Abdecken.

Interessantes zum Weiterlesen

http://www.bfr.bund.de/cm/343/fragen-und-antworten-zu-aluminium-in-lebensmitteln-und-verbrauchernahen-produkten.pdf
http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/aluminium-106.html
http://www.verbraucherzentrale-bayern.de/aluminium-in-laugengebaeck—keine-besserung-in-sicht-
http://www.gesund-heilfasten.de/aluminium.html