Seit dem 27. April 2020 Pflicht in fast allen Bundesländern, seit dem 29. April in ganz Deutschland:

Einkaufen mit Mundschutz.

Ohne mich!

Maximaler Kompromiss: Mein Schal. Und weil mein Frisörladen geschlossen hat, nur mit Cap. In Konsequenz. Vermummt wegen Cochones, bzw. Cojones, so nennen wir das Virus. Das nimmt die Strenge aus der Sache. Nichts für ungut. Ich bin dann höchstens an meinen Laufschuhen zu erkennen. Vermummung in der Öffentlichkeit ist bei uns ja nicht generell verboten.

Nur wie soll ich durch ein Tuch Sauerstoff ein- und Kohlendioxid wieder ausatmen? Wie kommen Allergiker damit zurecht?

Einkaufen bedeutet nun für mich, noch gezielter zu planen, nur noch ein Mal in der Woche los zu müssen, vielleicht demnächst zwei Mal oder nur noch ein Mal im Monat.

Ohne unhygienischer Dreckschleuder vor der Nase.

Habe ich es bisher strikt durchgezogen, ohne Einkaufswagen mit von Bakterien versifftem Griff, der nie gereinigt wird, durch die Läden zu kutschieren, sondern nur mit meinem eigenen Einkaufskorb und meiner Tasche in der Hand, so werde ich in bestimmten Supermärkten dazu gezwungen. Das ist nichts für mich.

Mich verführt auch in diesen Zeiten kein ungelenker überdimensionierter Hackenporsche zum vermehrten Einkauf unter dem Vorwand, einen bestimmten Abstand einzuhalten.

Es hat mich eh immer schon gestört, mein Obst, meinen Joghurt und meinen Käse in den Wagen zu legen, in dem zuvor ein Kind mit Straßenschuhen saß, um zuhause diese Lebensmittel in den Kühlschrank zu stellen.

Hier finden wir übringens wichtige Hygiene- und Verhaltensregeln und -empfehlungen zur Vorbeugung von Infektionen: Hygieneregeln und Verhaltensregeln. Kindgerecht erklärt.

Ist die Hysterie um das Corona-Virus berechtigt?

Kommen den Verantwortlichen und den maskentragenden Bürgern nicht auch manchmal inzwischen Zweifel an der Rechtfertigung dieser Pflicht? So wenige kritische Stimmen, so wenig Widerstand.

Immerhin schütteln mehr und mehr Experten mittlerweile ihre Köpfe über die absurden Zustände in unserem Land: Mediziner, Psychologen, Biologen, Virologen, Wirtschaftswissenschaftler, Juristen, sogar ehemalige Banker und investigative Journalisten beginnen, zu revoltieren.

Ernsthaft, nachvollziehbar und ganz ohne Verschwörung. (Nicht ungefährlich. Man denke an die jüngsten Demos in Berlin oder noch weiter an Claus Schenk Graf von Stauffenberg und an all die ‚Mitverschwörer‘, die ab dem 21. Juli 1944 elendig am Galgen starben.) Querdenker sind nicht gewollt, auch heute nicht.

Kann nicht sein, was nicht sein darf?

Insgesamt meldet das RKI mit Stand 30. April 2020 6280 an Covid 19 verstorbene Menschen in Deutschland. Wobei die Zahlenangaben durch die Einbeziehung von Vorerkrankungen und an der Vorgehensweise, zu zählen, gar nicht sicher zu sein scheinen. Wieviele Menschen sterben jährlich eigentlich an der herkömmlichen Grippe, Alkohol, Drogen, Kälte, Medikamenten, Selbstmord, Haushaltsunfälle, Autounfälle… ?

Steht die Zahl im rechten Verhältnis zu den verheerenden Zuständen in unserem Land?

  • § 1 gegen § 2 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland gegeneinander aufzuwiegen – das muss man erstmal hinbekommen.
  • Die gesamte Wirtschaft diktatorisch lahm zu legen wegen eines Virus.
  • Schwerste Rezession seit dem Ende des 2. Weltkrieges. Wirtschaft schrumpft um 6,3 %.
  • Menschen die wirtschaftliche Existenz zu nehmen, vereinsamen zu lassen, zuhause einzusperren.
  • Spaltung von Gesellschaften.
  • Schüler, denen der Schulbesuch verboten wird.
  • Isolierte Alten- und Pflegeheime.
  • Den über Achtzigjährigen solche armseligen menschenunwürdigen Zustände zuzumuten. Die den Krieg überstanden und unser Land aufgebaut haben.
  • Eltern und Kinder am Rande der Belastbarkeit.
  • Ignoranz der Obdachlosen.
  • Reisewarnung bis Mitte Juni.
  • Patienten, die sich nicht trauen, ins Krankenhaus zu gehen.
  • Abgesagte Operationen.
  • Mit grotesken Zahlenangaben Angst schüren.
  • Zuwenige Corona-Tests verfügbar.
  • Zuwenige Masken verfügbar, über Monate.
  • Verzweifelte Menschen.
  • Vertrauen in die Politik? Mitnichten.
  • Demonstrationsverbot.
  • Neue Normalität?

Eine feine Sache, so eine Pandemie, denn politisch gesehen ist es ein teuflisch genialer Schachzug, um über all den Mist unbeachtet hinwegzufegen, der sich über Jahre nicht nur in Berlin angesammelt hat und wofür es keine andere Lösung zu geben scheint. Welche Partei will schon die Verantwortung dafür übernehmen?

Normalität erst mit Hinblick auf Zwangsimpfungen?! Ein Impfstoff ohne echte Berechtigung? Das ist unfassbar! Unser Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn, 39 Jahre alt, findet, dass wir viel lernen können von Bill Gates!

Was für eine Normalität?

Nero Claudius Caesar Augustus Germanicus hätte seine wahre Freude.

In Artikel 56 des Grundgesetzes heißt es: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ Ein durch und durch sinnloses Prozedere, wie schon unser statusbewusste  Ex-Kanzler wusste, der sich lieber in luxuriösen Armani-Anzügen präsentierte, statt solidarisch seine Wähler zu vertreten.

Was den Regierungsverantwortlichen, die unsere wertvolle Zivilisation verspielen und in den vergangenen Jahren sukzessive verspielt haben, fehlt, ist Bodenhaftung. Ein ernstes Problem.

Mir, uns allen von höchster EU-Stelle demonstrativ das Händewaschen beibringen zu wollen, beleidigt meine gute Kinderstube. Händewaschen, Nies- und Hustenetikette können wir. Vor dem Essen, nach dem Essen Händewaschen nicht vergessen. (Das saß, bevor ich laufen konnte, ihr infantilen PR-Lemminge.) Als ob ich als verantwortungsvolle Mutter nicht selbstverständlich meine eigenen Kinder von kleinauf gründlich dazu angehalten hätte.

Shame on you für so viel Affentheater.

Ja, ein Virus kann töten. Kann. Muss nicht!

Angst und Panik schwächen das Immunsystem und ein geschwächtes Immunsystem ist nur allzu bereit für Viren. Der Ernährungsmüll, den man uns in den herkömmlichen Lebensmittelmärkten zumutet, der immerhin staatlich geregelt ist, auch.

Und weil man mich mit Ü60 offiziell zur Risikogruppe zählt, setze ich alles daran, mein Immunsystem weiter zu stärken mit Sport in freier Natur, möglichst abseits der Straßen, mit gesunder Ernährung, solange es bei der verfehlten (Landwirtschafts-)Politik noch möglich ist. Humor und Waldbaden. Was man so tun kann. Vorbeugend so wie auch schon zig Jahre zuvor. Nichts neues für mich. Ganz entspannt.

Humor ist, wenn man trotzdem versucht, zu lachen

Ansonsten schaue ich von drinnen nach draußen auf das Grün vor meinen Fenstern, denn laut wissenschaftlichen Studien soll der Blick auf das Grün das psychische Wohlbefinden enorm heben, lese ich gerade im Netz. Wohl dem, der einen Garten hat. Wobei das mit dem Grün ja auch nicht mehr sicher ist bei den klimatischen Zuständen.

Um letztlich doch vor einigen leeren Regalen zu stehen.

Geschichte wiederholt sich

Seltsam, denn ich kenne solche Zustände – Fremdbestimmung und leere Regale – nur aus Erzählungen von früher.

Genau genommen hielt diese schlimme Zeit damals über dreißig Jahre an. Seit dem ersten Weltkrieg tiefste Armut, sogar in der Kornkammer Deutschlands im Osten. Das Elend zog sich temporär durch bis mindestens 1945. Besonders für die Generation meiner Großeltern, die zwischen 1888 bis 1902 auf die Welt kamen, die nichts ausließen an Tragik und Katastrophen durch kriegslüsterndes Verhalten Deutschlands und den mitverantwortlichen Ländern. Nach dem Zusammenbruch des 2. Weltkrieges ging es trotz schwerer Verluste ganz langsam wieder bergauf.

Leere Regale unlängst in der DDR.

Vollmilch, Sahne, Nudeln, Linsen, ganzes Getreide, gemahlenes Mehl, Hefe, WC-Papier – reine Glückssache. Dinkelmehl vergriffen. Seit Wochen.

Mal sehen, was ich mit vier Kilo Weizenmehl Type 1050 (für über drei Euro pro Kilo!) aus meinem restlichen Vorrat demnächst noch so gebacken kriege. Hefe selber zu vermehren, werde ich zumindest mal ausprobieren, einen Würfel habe ich noch im Kühlschrank.

Mich machen diese Zustände stutzig und ich hoffe, ich wache morgen früh auf und stelle fest, es war nur ‚Vorsicht Kamera‘.

In diesem Sinne. Einen fröhlichen Distanz in den Mai.

Um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin politisch weder Links noch Rechts. Vor allem bin ich keine Verschwörungstheoretikerin. Ich äußere auf meinem Blog Die-Puddingschule lediglich meine freie Meinung.