Zutaten für 4 Personen – Mit Farbe die Stimmung heben

  • 2 kleine oder 1 größerer Hokkaidokürbis
  • 1 Esslöffel Olivenöl zum Beträufeln

Zutaten für die Soße

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Hand voll frische Kräuter/Wildkräuter nach Belieben
  • 1/2 Tl Salz
  • 1 Prise Kümmelpulver
  • 1 Prise Koriander
  • ca. 200 ml Olivenöl
  • 1 Handvoll getrocknete Kürbis- oder Sonnenblumenkerne

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Zubereitung

1. Zunächst den Backofen vorheizen auf 200 Grad.

2. Den Kürbis vierteln und entkernen.

3. Dann weitere gleichgroße Spalten daraus schneiden.

4. Anschließend die Kürbisspalten auf ein gefettetes Backblech legen.

5. Mit etwas Olivenöl betreufeln oder einem Pinsel bestreichen.

6. Für etwa 20 Minuten im Ofen backen, bis sie leicht gebräunt und zart sind.

7. Während des Backens werden für die Soße die abgespülten Kräuter, Salz, Gewürze, Knoblauch und das Öl in einer Küchenmaschine kurz durchgemixt.

8. In einer heißen Bratpfanne ohne Fett die Kerne kurz anbräunen.

9. Dann die Kürbisspalten auf den Tellern hübsch anrichten, die Soße darüber gießen, mit den Kernen bestreuen und noch warm servieren.

Tipp der Puddingschule

Übrig gebliebene Sauce kann im Kühlschrank noch für ein paar Tage aufbewahrt werden.
Zu den Kürbisspalten kann man etwas Stangenbrot reichen. Dazu passt aber auch Fisch und andere Gemüse. Auch auf einem gemischten Salat machen sich die Spalten gut.

Die orangefarbenen Gemüseschönheiten überrollen die Herbstmärkte von allen Seiten. Das überaus gesunde Gemüse lässt sich äußerst vielseitig in der Küche verwenden. Deshalb gehört der Kürbis während dieser Zeit regelmäßig auf den Speiseplan.

Der Kürbis entlastet den Blutdruck und ist durch die Ballaststoffe leicht verdaulich.
Die wassertreibende Wirkung wie bei den verwandten Zucchini, Gurken oder Melonen reinigt das Blut und entlastet den ganzen Organismus.
Der kieselsäurehaltige Kürbis ist ein kalorienarmes Gemüse und eignet sich auch ideal für ein reduziertes Abendessen.
Die Vitamine A, B1, B2, B6, Folsäure und Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Eisen und Phosphor runden die Vollwertigkeit ab.

Kürbiskerne und Kürbiskernöl

Gebackene Kürbiskerne schmecken nicht nur gut, sie bereichern ungeröstet auch das morgendliche Müsli, sowie geröstet jeden Salat das ganze Jahr hindurch. Die Kürbiskerne wurden in früheren Zeiten schon als Heilmittel gegen Würmer oder Blasen-und Prostataproblemen zerkaut.

Die Kerne sind reich an sekundären Pflanzenstoffen, ungesättigten Fettsäuren und Tryptophan. Diese Aminosäure ist an der Produktion von Serotonin beteiligt und hilft dabei in trüben Tagen die Stimmung zu heben. Auch das äußerst gehaltvolle Kürbiskernöl, aus den Kernen gewonnen, bereichert ganzjährig jede gesunde Küche. In einer Mischung mit anderen Ölen bewirkt es unerwartete Geschmackserlebnisse.