Das Wissen der Menschen über Kräuter und deren Verwendung als Heilpflanzen und Gewürzen reicht in allen Kulturen weit in die Menschheitsgeschichte zurück. Kräuter und Heilpflanzen mit den vielfältigen Inhaltsstoffen sind von unschätzbarem Wert für die Gesundheit.

In den vergangenen Jahrzehnten verschwand leider die Bedeutung über das jahrtausendealte Wissen. Wildkräuter wurden zu Unkräutern erklärt. Man beschränkte sich auf einige wenige gezogene Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Thymian, u.a.. Besonders favorisiert werden seit einigen Jahrzehnten italienische, französische und asiatische Kräuter. Haltbar gemacht, getrocknet oder gefroren. Weitgereist und kostspielig.

Trockenkräuter

Kräuter als nachwachsende Rohstoffe wurden allerdings von der Industrie stets für viele wirksame Medikamente genutzt und sie werden heute noch weiterentwickelt.

Mittlerweile wenden sich wieder mehr Menschen ab von der industriellen Produktion von Kräutern und deren Ersatzangeboten. Der Wunsch nach Natürlichkeit, Einfachheit und Kostengünstigkeit in der Küche wächst. Essbare Wildkräuter wie zum Beispiel die Blätter von Brennnesseln, Giersch, Löwenzahn und Spitzwegerich, die Blüten, Samen und Wurzeln sind vielseitig verwendbar.
Nach den kargen Wintermonaten bietet die Natur reichhaltig Pflanzen an, die uns mit allen Nährstoffen versorgen. Die leeren Energiespeicher können im zeitigen Frühjahr täglich wieder aufgefüllt werden. Bis zum Herbst stellt uns die Natur kostenfrei die frischen Nährstoffe zur Verfügung.

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