Zutaten für 4 Personen

  • 400-500 g gepökeltes Rindfleisch/ Corned beef
  • 750 g Kartoffeln
  • 1-2 Zwiebeln
  • 1 El Senf
  • 1 El Essig
  • 1 El braunen Zucker
  • 1 El gekörnte Brühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • einige Gewürzkörner (Nelken, Wacholderbeeren)
  • etwa 250 ml Wasser
  • Bratfett

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Zubereitung

1. Zwiebel schälen und grob würfeln.

2. Das Fleisch in Würfel schneiden.

3. Kartoffeln schälen, abspülen und auch in Würfel schneiden.

4. Fett in einem Kochtopf erhitzen und Zwiebel und Fleisch darin anbräunen.

5. Anschließend die Kartoffeln, das Lorbeerblatt, die Körner und zum Schluss das Wasser dazugeben.

6. Für etwa 15-20 Minuten auf unterer Stufe kochen lassen.

7. Dann Essig, Zucker, gekörnte Brühe und Senf zufügen und noch 10 Minuten auf abgestellter Herdplatte nachgaren.

8. In der Zwischenzeit jeweils die unten stehenden Beilagen vorbereiten.

9. Lorbeerblatt und Körner mit einem Löffelchen entfernen.

10. Zum Schluss mit einem Kartoffelstampfer oder mit einem Pürierstab die Kartoffelmasse mittelfein sämig pürieren.

11. Abschmecken und heiß servieren.

Special Tipp der Puddingschule

Zum Labskaus werden traditionell Spiegeleier, Gewürzgurken, Rote-Bete-Salat oder auch in Streifen geschnittenes Matjesfilet gereicht.

Labskaus schmeckt sehr heiß am besten, deshalb sollte man das Geschirr vorher im Ofen erwärmen.

Labskaus ist der norddeutsche Klassiker und ein altes, typisches Seemannsgericht. Weil die Windjammer keine Kühlmöglichkeiten hatten, konnten sie nur Pökelfleisch (durch Salz haltbar gemachtes Fleisch) mit an Bord nehmen.

Der Legende nach ließen sich die Köche einfallen, das knapp bemessene Fleisch zu strecken und warfen manche Speisen in einen Topf.

Die ‚Speise für den Tölpel‘ entwickelte ihren Namen im nordeuropäischen Bereich vom ‚Seemännischen Allerlei‘ über ‚Lobscouse‘ schließlich zum ‚Labskaus‘. Das Arme-Leute-Essen etablierte sich über die Zeit hinweg zu einer Spezialität.

In der norwegischen Sprache heisst Labskaus Lapskaus, in der englischen Sprache bedeutet Labskaus Lobscouse, im dänischen heisst es Labskovs und in Deutschland wird das Gericht Labskaus genannt.