Zutaten für ca. 375 g

  • 200 g Mandeln
  • 1 kleines Glas Kapern (90 g)
  • 125 ml kaltgepresstes Sonnenblumenöl
  • 50 ml Wasser
  • 1/2 Tl Salz

Zubereitung

1. Die Mandeln in einen Topf geben, mit heißem, nicht kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten einweichen.

2. Dann die Mandelschalen abziehen und die Mandeln in einen Mixer geben.

3. Nun die abgezogenen Mandeln mit Wasser und Öl übergießen und je nach Stärke des Mixgerätes die Mandelmasse 5-10 Minuten pürieren.

4. Nach Bedarf eventuell noch etwas Wasser dazu gießen. Die Masse sollte leicht sämig sein, sodass sie streichfähig wird.

5. Zum Schluss die Kapern mit dem Kapernwasser dazugeben, nochmal kurz durch mixen und den Mandeldip mit Salz abschmecken.

6. Den Mandeldip in ein sauberes entsprechend großes Glas oder in zwei kleinere Gläser füllen, fest verschließen und die Gläser beschriften.

Special Tipp der Puddingschule

Wer der Einfachheit halber geschälte Mandeln verwendet, spart sich den aufwändigsten Arbeitsschritt, der Dip ist dann super schnell gezaubert und kann sofort serviert werden.

Ob als pikanten Brotaufstrich, zu gegrilltem Gemüse, Fleisch oder Fisch ist der Mandeldip eine sehr gesunde Alternative zu manchen herkömmlichen Aufstrichen, Dips und Soßen.
Im Sandwich wie auf den Fotos mit österlichem Frühstücksbrot und Brennnesselsamen bestreut ist der Mandeldip übrigens ein besonders leckerer Mayonnaise-Ersatz.

Die getrockneten, in der Regel in Essig, Öl und Gewürzen eingelegten Blütenknospen des Kapernstrauchs, der meistens aus dem Mittelmeerraum stammt, versorgen uns mit Eiweiß, Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen, Flavonoiden, und Senföl. Aus selbst gesammelten Löwenzahnblüten zum Beispiel lassen sich ganz einfach selber Kapern herstellen.

Der Mandelbaum gehört zu der Familie der Rosengewächse. Mandeln sind keine Nüsse, sondern Steinfrüchte und die haben es ganz schön in sich.
Neben einem hohen Anteil gesunder ungesättigter Fettsäuren verfügen sie über Ballaststoffe, Eiweiß, Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe, in einem idealen Verhältnis zusammengesetzte Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Phosphor und Schwefel, Spurenelemente wie Eisen, Kupfer und Zink, und die Vitamine E, B1 und B2.