Das Wort Paniermehl leitet sich aus dem französischen Begriff pain ab und bedeutet ‘mit geriebenem Brot bestreuen’.

Übriggebliebenes und altbackenes Brot und Brötchen lassen sich luftgetrocknet und sortenunabhängig ganz einfach weiter verarbeiten.

Getrocknete Brötchen oder getrocknetes Weißbrot reibt man auf einer Küchenreibe oder in der Küchenmaschine je nach Bedarf zu feinem Paniermehl.

  • Paniermehl bindet Soßen.
  • Kurzgebratenes Fleisch, Geflügel oder Fisch werden paniert, damit es eine Kruste bekommt und das Fleisch darunter saftig bleibt. Zuerst wird das Fleisch mit Salz gewürzt und dann in Mehl gewendet. Überschüssiges Mehl gut abklopfen. In einer anderen Schale wendet man anschließend das Fleisch in verquirltem Ei, in einer dritten Schale in Paniermehl. Nur leicht andrücken und in heißem Fett knusprig braten. Man paniert direkt vor dem Braten, damit die Panade nicht aufweicht und beim Braten abfällt.
  • Gefettete Backformen kann man mit Paniermehl nach dem Einfetten ausstreuen, damit der Kuchen sich besser löst und nichts kleben bleibt.
  • Zum Füllen von Apfelstrudel wird Paniermehl in Butter angeröstet und mit Äpfeln, Rosinen und Nüssen vermischt.
  • Gemüse wie Rosenkohl, Blumenkohl, u.a. überstreut man mit geröstetem Paniermehl statt mit Käse.

Paniermehl ist monatelang in einer gut verschließbaren Dose oder einem Glas haltbar. Das Glas mit Datum und Bezeichnung versehen.