Es geht doch nichts über eine heiße Suppe an kalten Tagen❗️

Die Pastinaken-Kartoffel-Cremesuppe gibt alles her, was wir etwa zwischen Oktober und Februar  auf unseren Suppentellern brauchen. Sie wärmt und sättigt, sie ist megalecker, sie versorgt uns mit wertvollen Nährstoffen und ist zudem kinderleicht zubereitet. Und warum nicht gleich für zwei Tage?

Hat der Kartoffelanbau im 18. Jahrhundert das einst heimische traditionelle Gemüse für lange Zeit verdrängt, kam das Doldengewächs durch die Bio-Landwirtschaft vor einigen Jahren wieder raus aus der Vergessenheit. Zum Glück, denn Kartoffeln und Pastinaken ergeben ein tolles Paar.

Pastinaken-Kartoffel-Cremesuppe

Pastinaken vs. Petersilienwurzeln

Sie kennen den Unterschied von Pastinaken und Petersilienwurzeln, die sich am Gemüsestand sehr ähneln? Riechen Sie mal dran. Die Petersilienwurzeln duften nach dem namensgebenden Petersilienkraut. Die Pastinaken duften eher nach Möhren, schließlich sind Pastinaken ursprünglich eine Kreuzung aus Petersilie und Möhren.

Außerdem haben Petersilienwurzeln ein schmaleres Kopfteil, bei dem der Blattansatz leicht nach oben gewölbt steht. Pastinaken, auch Hirschmöhre genannt,  haben dagegen ein eher dickeres Kopfteil, bei dem der Blattansatz eingesunken ist.

Zutaten für 3-4 Personen

  • Etwa 400 g Pastinaken
  • 1 Zwiebel
  • 300 g Kartoffeln
  • 800 g Gemüsebrühe
  • 100 g süße oder saure Sahne oder Schmand
  • Zum Nachwürzen eventtuell geriebene Muskatnuss und etwas frischen Zitronensaft oder Apfelessig
  • 1 gehäuften Tl Butterschmalz
  • Kräuter zum Bestreuen (Schnittlauch, Petersilie..)
Pastinaken-Kartoffel-Cremesuppe
Pastinaken-Kartoffel-Cremesuppe

Zubereitung

1. Zwiebel schälen, kurz abspülen und würfeln.

2. Pastinaken und Kartoffeln mit einem Sparschäler schälen, abspülen und in etwa gleichgroße Stückchen würfeln.

3. Butterschmalz in einem entsprechend großen Kochtopf erhitzen und die Gemüsewürfel darin nur kurz anschwitzen.

4. Mit der Gemüsebrühe aufgießen, aufkochen und anschließend bei schwacher Hitze etwa 15-20 Minuten garen.

5. Die süße Sahne hinzufügen und die Suppe mit einem Pürierstab oder im Standmixer fein pürieren.

6. Kräuter kurz abspülen, trockentupfen und mit einem Wiegemesser fein hacken.

7. Die Suppe nochmal ganz kurz erhitzen, eventuell mit geriebener Muskatnuss und Zitronensaft abschmecken, in vorgewärmte Schälchen oder Teller füllen.

8. Die Suppe mit Kräutern bestreuen und heiß servieren.

Pastinaken-Kartoffel-Cremesuppe

Mein Tipp

Wer eine leichte Diät-Suppe sucht, um die Figur zu halten oder abzunehmen, ist mit einer gesunden Pastinaken-Kartoffel-Cremesuppe gut beraten,

  • denn das Wurzelgemüse enthält Inulin, das ähnlich wie Insulin wirkt
  • zudem ist die Suppe gut magenverträglich
  • sie unterstützt das Verdauungssystem
  • der hohe Anteil an Ballaststoffen hält lange satt
  • sie beugt dem schnellen Hunger vor

Diese Suppe braucht natürlich nicht zwingend Sahne oder Schmand zum Verfeinern, sie schmeckt auch ohne fantastisch. Außerdem kommt sie fast ohne weitere Gewürze aus.

Die Konsistenz der Suppe ist eher leicht sämig. Sollten Sie sie lieber dünnflüssiger mögen, geben Sie einfach noch 100-200 ml Wasser dazu und schmecken sie sie nochmal ab. Der ausgiebige Eigengeschmack der Pastinaken erinnert an die aromatische Knollensellerie, die mild-süßlich und leicht herb-nussig schmeckt.

Pastinaken sind vielseitig verwendbar und mit ihrem Vitamin-C, Vitamin E, Folsäure-Gehalt, ätherischen Ölen und anderen Nährstoffen eine große Bereicherung für unsere Herbst- und Winterküche.

Pastinaken-Kartoffel-Cremesuppe

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