Zutaten für das Sauerkraut

  • 5 kg frischen Weißkohl
  • 100 g Salz
  • etwas ganzen Kümmel
  • 1-2 Wacholderblätter
  • je 1 Möhre und 1 Apfel

Zubereitung

1. Zuerst werden die äußeren Blätter und der Strunk entfernt, einige Blätter zur Seite legen. Dann wird der Kohl mit dem Messer oder der Küchenmaschine in feine Streifen geschnitten.

2. Nun wird die erste Kohlschicht im Gärbehälter mit Salz, Kümmel und Wacholderbeerblätter bestreut und gestampft. Und zwar so lange, bis die austretende Flüssigkeit die Kohlschicht bedeckt. Dieses Vorgehen wiederholt sich von Schicht zu Schicht.

3. Anschließend wird die letzte Schicht mit den zur Seite gelegten ganzen Kohlblättern bedeckt.
Darauf das saubere Tuch legen.
Dann wird der Sauerkrauttopf mit dem Brett luftdicht abgedeckt und mit einem Stein beschwert.
Den Behälter an einen kühlen und dunklen Ort stellen und durchziehen lassen.

Mein Tipp

Es eignen sich alle Steintöpfe aus Keramik oder Ton, aber auch für jeweils kleinere Portionierungen Einmachgläser. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass während des Gärprozesses keine Luft in den Behälter gelangen kann. Der Sauerstoff würde die Milchsäuregärung verhindern.

Je nach Gärtemperatur dauert der Gärprozess zwischen drei und sechs Wochen. Danach ist das Sauerkraut verzehrbereit und kann portionsweise aus dem Behälter entnommen werden. Aus Sauerkraut lässt sich vorzüglich Suppe, Auflauf, Eintopf oder Salat fertigen.
Ebenso gut schmeckt es als Gratin oder in einer Lasagne verarbeitet. Gebraten, geschmort, süß-sauer oder scharf angemacht – den Verwendungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.

Pfarrer Kneipp nannte das Sauerkraut einen Darmputzer, weil die Milchsäure den Darm schützt.

Hier findet ihr ein Rezeptvorschlag zum Sauerkraut als Gemüse.