Es gibt ungezählte Gründe, warum Sie mit dem Laufen anfangen sollten. Laufen ist die perfekte Möglichkeit, um schnell und spürbar zu etwas mehr Lebensglück zu kommen!

Jeder Mensch hat Läufergene in sich. Joggen steigert die Intelligenz, macht wach, baut neuronale Netzwerke auf. Laufen wirkt sich positiv auf die Lernleistung aus und ist sehr effektiv bei Prüfungsstress u.a. Belastungszeiten.

Jede einzelne Körperzelle wird mit Sauerstoff versorgt und der Stoffwechsel dadurch angeregt. Die Durchblutung kommt in die Gänge. Die Hormonbildung wird aktiviert. Joggen macht den Kopf frei. Es bringt Gedanken zum Fließen.

Man gewinnt laufend an Zeit und arbeitet effizienter.

Joggen macht potent, senkt auf Dauer den Ruhepuls und den Blutdruck. Es beugt Depressionen vor. Joggen entspannt und erquickt die Seele. Kurz: Laufen ist die beste Medizin. Es stärkt das Immunsystem, wirkt krankheitsvorbeugend und kann manche Krankheit in die Flucht schlagen.

„Wenn es mal nicht so läuft, geh laufen.“

Laufen ist Meditation pur. Es baut Muskulatur auf, dadurch friert man nicht mehr so leicht. Aufgebaute Muskulatur verdrängt Fett und macht schlank.

Joggen macht Spaß und stärkt das Selbstbewusstsein und schafft Vertrauen zu seinem Körper. Läufer sind Vorbilder für ihre Kinder. Joggen ist in jedem Alter möglich und lehrt Geduld. Es hält jung, kostet kaum Geld und ist überall und jederzeit fast wetterunabhängig möglich. Laufen ist ein Einzel- und auch Teamsport. Joggen, gehen, walken und wandern ist ein anhaltender Trend.

Die ideale Vorbereitung zum LaufenLaufen kann jeder. Wer jedoch dauerhaft und unverletzt gehen, walken oder joggen möchte, sollte folgende Punkte beachten:

  • Als Neueinsteiger ist ein Belastungstest und eine gründliche Untersuchung beim Haus- oder Sportarzt empfehlenswert, das gibt Sicherheit. Übergewichtige beginnen mit langsamem Gehen oder Walken, um sich herz- und gelenkschonend einzulaufen.
  • Am Anfang können es 10 Minuten sein und jeden Tag hängt man einfach einige Minuten dran. Um einen Effekt zu erzielen, sollte es allerdings bald eine halbe Stunde täglich werden.
  • Joggen_pinkLaufanfänger hüpfen, bzw. springen leicht beim Joggen. Um die Gelenke nicht unnötig zu belasten, sollte man sich darauf konzentrieren, mehr am Boden zu laufen.
  • Den ersten Zipperlein sollte man nicht sofort nachgehen, sondern in sich hinein hören. Sie sind durch die ungewohnte Belastung völlig normal. Mit der Zeit lernt man zwischen bedeutungslosen und ernsten Schmerzen zu unterscheiden.
  • Der innere Schweinehund kann nur durch ‘einfach machen’, vertrieben werden. Besser ist es, nicht mit ihm zu verhandeln! Nach einigen Wochen rückt er ohnehin mehr und mehr in den Hintergrund. Nach vielen Wiederholungen verlangen Körper und Seele direkt nach Bewegung und Sauerstoff, weil man sich nach dem Laufen so wohl fühlt.
  • Ganz nebenbei wird die Disziplin geschult. Sich bestimmte Ziele zu setzen kann helfen, durchzuhalten. Veränderte Laufstrecken können zusätzlich motivieren.
  • Als unverzichtbares und wichtigstes Werkzeug sollte man sich gutes Schuhwerk zulegen, am besten mit fachmännischer Beratung. Profis rechnen ungefähr eine 1000 Km-Belastung für ein paar Schuhe. Manche Läufer tauschen einmal jährlich die alten gegen neue Schuhe aus.
  • Auf Dauer wäre ein Ersatzpaar zum Wechseln von Vorteil. Viele Menschen haben eine Fußfehlstellung, einen sogenannten Senk- und/oder Plattfuß. Um eine Überpronation des Fußes (Eine Pronation ist eine natürliche Dämpfungsbewegung und eine natürliche Bewegung des Fußgelenkes nach innen) zu vermeiden, kann man sich maßgefertigte Schuheinlagen in die Laufschuhe legen. Schuheinlagen werden größtenteils von den Krankenkassen übernommen.
  • Man sollte sich so anziehen, dass einem eher leicht fröstelt vor dem Loslaufen. Sehr angenehm ist atmungsaktive Funktionskleidung passend zu jeder Jahreszeit. Für den Anfang würde allerdings normale Sportkleidung ausreichen.
  • Für Frauen ist ein gut sitzender Sport-BH für den Halt sehr wichtig, aus ästhetischen und gesundheitlichen Gründen.
  • Viel Wärme geht über den Kopf verloren, also im Sommer und im Winter mit Kopfbedeckung zu laufen, spart Kräfte, wenn es darauf ankommt.

7 weitere Tipps, die Sie beachten sollten

  • Dauerhaftes Laufen setzt eine absolute Versorgung des Körpers mit allen Nährstoffen voraus. Durch das Schwitzen werden vermehrt Mineralsalze ausgespült, die wieder aufgefüllt gehören, deshalb kommt man an Nahrungsergänzungsmitteln wie z.B. Magnesium (Bedarf bei Sport 600-900 Miligramm und mehr und 2 Gramm Eiweiß pro Kg Körpergewicht täglich) nicht ganz vorbei.
  • Eine Mangelversorgung an Vitalstoffen führt über kurz oder lang zur Ermüdung, Erschöpfung, zu Lustlosigkeit und Verletzungen. Viele Läufer sind bald ausgelaugt, weil sie dem Körper nicht genügend Nährstoffe zur Verfügung stellen.
  • Eine ausgeglichene, vollwertige Ernährung mit guter Zusatzversorgung ist das A&O! Die körperliche Anstrengung durch die Lauf-Leistung wird von Hobbyläufern häufig unterschätzt und so kommt es nach Wochen oder einigen Monaten leider zur völligen Aufgabe dieses Sports.
  • Sinnvoll ist es, beim Haus-oder Sportarzt einmal jährlich den Mikronährstoffgehalt im Blut messen zu lassen, um eine ungefähre Einschätzung des Bedarfs an zusätzlicher Nährstoffversorgung zu bekommen.
  • Direkt nach dem Laufen und Stretchen sollte der erste Weg noch vor der Dusche in die Küche führen, um die Vitalstoffspeicher in Form von Wasser, Tee, Magnesiumsprudel und vielleicht einem Smoothie wieder aufzufüllen. Die Speicher müssen gefüllt und abrufbar sein. Unmittelbar vor dem Laufen macht es außer beim Wasser nicht ganz so viel Sinn, da man sie gleich wieder ausschwitzen würde.
  • Am effektivsten ist der Nüchternlauf und auch der sauerstoffreichere Morgenlauf hat seine gesundheitlichen Vorzüge. Die letzte Mahlzeit vor dem Laufen sollte mindestens 1-2 Stunden zurückliegen, um Seitenstichen vorzubeugen und Verdauungskräfte zu sparen.
  • Unbedingt auf Sonnenschutz im Sommer achten, um Sonnenbrände zu vermeiden.
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