Die Sojabohne als Hülsenfrucht stammt aus Südostasien, Japan und China und gilt als die weltweit wichtigste Ölsaat. Auch in Südamerika und Indien wird Soja angebaut. Bedauerlicherweise werden dort dafür große Flächen Regenwald gerodet. Mittlerweile werden Sojabohnen auch im Süden Deutschlands angebaut. Die Monokultur in der industriellen Landwirtschaft wird nicht nur von Veganern kritisch gesehen. Die Gentechnik fordert ihren Tribut.

Insofern sollte man ausschließlich in geringen Mengen und auf biologisch angebauten Soja zurückgreifen.

Soja ist sehr ölhaltig und wegen des hohen Eiweißgehaltes, der Ballaststoffe, ungesättigten Fettsäuren und sekundären Pflanzenstoffen als Tier- und Menschennahrung gefragt.

Besonders für Männer, aber auch für Frauen und vor allem für Kinder ist Sojaeiweiß nicht unproblematisch.
Soja steht im Verdacht, Allergien auszulösen. Soja mit den pflanzlichen Hormonen Isoflavone, dem Östrogen ähnlich, greift ungünstig in den männlichen Hormonhaushalt ein. Für Säuglinge sollten Sojaprodukte Kuhmilchprodukte nicht ersetzen. Alternativ könnte man Bio-Vollmilch zur Hälfte mit Wasser mischen oder man greift auf Hafer- oder Mandelmilch zurück.

Soja wird in Form von Milch, Sahne, Öl, Tofu, Tempeh und Soße im Handel angeboten.